Du befindest dich auf der Internetseite der GRÜNEN JUGEND Reutlingen. Wir sind Jugendliche und junge Menschen zwischen 15 und 25 aus dem Landkreis Reutlingen, die sich politisch interessieren und engagieren, etwas bewegen und verändern wollen. Auf diesen Seiten kannst du dich über uns informieren. Interessierte sind bei unseren Treffen jederzeit herzlich willkommen und gerne gesehen!
Zum internationalen Tag gegen Homophobie hat die grüne Jugend Reutlingen, eine lesbische Hochzeit veranstaltet um für die Rechte homosexueller und Menschen mit anderer sexueller Einstellung einzustehen.
Anbei findet ihr den Link zum Artikel, der hierzu in der online Ausgabe des GEA erschienen ist.
http://www.gea.de/region+reutlingen/reutlingen/lesbische+hochzeit+auf+dem+reutlinger+marktplatz.2582166.htm
Dimitra Kostimpas, frauen- und genderpolitische Sprecherin des Bundesvorstands der Grünen Jugend, war am 2.April 2012 bei uns zu Gast und hat mit uns einen tollen Workshop zum Thema Frauen- und Genderpolitik gemacht. Mit bunten Gedankenexperimenten und ihrem tollen Fachwissen haben wir uns gemeinsam dieses Themenfeld erschlossen. Auch blieb viel Platz für Diskussion und unsere Meinung. Wir fanden es sehr toll, dass sie sich die Zeit genommen hat und mit uns diskutiert hat. Unser Fazit: »Feminismus macht das Leben aller schöner!«.
In der aktuellen Diskussion stehen sich die Stadtverwaltung Reutlingen und das selbstverwaltete Jugend- und Kulturzentrum Zelle gegenüber. Die Stadt fordert von der Zelle sich einer Gaststättenkonzession zu unterziehen, da ihr erwirtschafteter Gewinn dies angeblich erfordere.
Die Grüne Jugend Reutlingen stellt sich geschlossen hinter die Zelle als unkommerzielles, selbstverwaltetes Kulturprojekt mit über 40 Jahren Tradition und fordert den Erhalt und die Sicherung der Zelle in ihrer derzeitigen unabhängigen Form und Funktion als wichtiger freier Träger von Jugend-, Kultur- und Bildungsarbeit.
Hierzu erklärt Imani Reiser, Sprecherin der Grünen Jugend Reutlingen: »Unserer Meinung nach versucht die Stadt Reutlingen mit ihrer Forderung die Schließung der Zelle herbeizuführen. Die Aufforderung der Stadt ist ein durchschaubares Manöver welches wir als vorgeschoben erachten«.
»Man kann nicht auf der einen Seite Alkoholkonsumverbote auf öffentlichen Plätzen fordern und auf der anderen Seite Treffpunkte von Jugendlichen schließen. Wir stellen uns die Frage: Wo haben Jugendliche in dieser Stadt noch Platz? Nur die Zelle bietet in Reutlingen jedem Jugendlichen einen kulturell-unkommerziellen Rückzugsort«, ergänzt Leon Welker, Sprecher der Grünen Jugend Reutlingen.
Abschließend erklären Imani Reiser und Leon Welker: »Oberbürgermeisterin Bosch hat vor ihrer Wahl auch eine Politik für die Jugend angekündigt – ein Jahr danach ist davon wenig zu sehen. Stattdessen duckt sie sich weg und ignoriert die Debatte. Wir erwarten von Frau Bosch eine konstruktive Unterstützung für dieses einzigartige Projekt«.
Zusammen mit dem grünen Landtagsabgeordnetet Thomas Poreski haben wir am Montag den 14.November 2011 die Behindertenhilfe der Bruderhausdiakonie besucht und ein interessantes Gespräch über Behindertenpolitik geführt. Friedemann Salzer hat uns die Benhindertenhilfe Neckar-Alb vorgestellt und uns gezeigt, welche Bedeutung die Behindertenhilfe gesellschaftlich hat. Wie die Bruderhausdiakonie versucht auf jeden Menschen mit Behinderung individuell einzugehen, hat uns sehr begeistert.
Beim anschließenden Gespräch haben wir vor allem über den Themenkomplex Inklusion gesprochen. Wie man es schafft, die Gesellschaft für Menschen mit Behinderung zu öffnen, muss eine zentrale Zukunftsfrage sein. Barrierefreiheit ist dabei nur eine „Banalität“ und muss zur absoluten Selbstverständlichkeit werden. Auch wie Schulen inklusiver gestaltet werden können, haben wir ausführlich diskutiert.
Friedemann Salzer hat uns auch darauf aufmerksam gemacht, dass es für die Betroffenen selbst und auch für die Einrichtungen sinnvoller wäre, wenn die Betroffenen selbst die Hilfeleistungen bekommen würden und nicht die Behindertenhilfe, die dann für alle Menschen mit Behinderung Sorge tragen muss. So könnten mehr Menschen mit Behinderung zu Hause leben.
Im Gespräch hat sich auch gezeigt, dass die Einrichtungen der Behindertenhilfe viele Erwartungen in die neue grün-rote Landesregierung haben. Doch Thomas Poreski hat sich dort hoffnungsvoll gezeigt, dass die Veränderungen, die auf Landesbene umgesetzt werden können, und zur Verbesserung beitragen würden, kommen werden.
Wir fanden den Besuch sehr informativ und bedanken uns für das freundliche Gespräche.
Am Samstag den 5.November macht die GJ Reutlingen einen Infostand zu diesem Thema in Reutlingen auf dem Marktplatz von 11-13:30. Alle sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen. Mehr Infos gibts unter: http://urgewald.de/

