Aktion zum internationalen Tag zur Homophobie

Zum internationalen Tag gegen Homophobie hat die grüne Jugend Reutlingen, eine lesbische Hochzeit veranstaltet um für die Rechte homosexueller und Menschen mit anderer sexueller Einstellung einzustehen.
Anbei findet ihr den Link zum Artikel, der hierzu in der online Ausgabe des GEA erschienen ist.

http://www.gea.de/region+reutlingen/reutlingen/lesbische+hochzeit+auf+dem+reutlinger+marktplatz.2582166.htm

AKW-Kekse-Aktion: Atomausstieg selber machen!

Unter dem Motto »Atomausstieg selber machen!« waren wir am Dienstag, den 19. Juli 2011 auf dem Reutlinger Marktplatz präsent. Dabei haben über 300 selbstgeklebte Kekse in der Form von Atomkraftwerken ein neues Zuhause in hungrigen Mägen von Passantinnen und Passanten gefunden.

Unsere Aktion hat sich besonders großer Aufmerksamkeit erfreut und so nutzten wir die Chance auch gleich die Frage zu stellen, ob denn der Atomausstieg auch schon in den eigenen 4 Wänden vollzogen wurde. Denn über den Atom-Konsens hinaus, kann jede und jeder die weitere AKW-Abschaltung beschleunigen, indem er zu 100% Ökostrom wechselt. Dafür geworben haben wir mit Informationsmaterial zu echten Ökostromanbietern, wie Greenpeace Energy und Naturstrom.

Wir bedanken uns herzlich bei den vielen freundlichen Menschen, denen wir den Tag etwas versüßen durften.

Mit Keksen für mehr Gleichberechtigung!

Zum 100-jährigen Jubiläum des Internationalen Frauentags haben wir am 08.03.2011 mit einer Aktion auf dem Reutlinger Marktplatz darauf aufmerksam gemacht, dass Frauen für die gleichwertige Arbeit nach Angaben der EU-Kommission durchschnittlich 23 Prozent weniger Lohn als Männer erhalten.

Um auf die schlechtere Bezahlung von Frauen hinzuweisen, verteilte die GRÜNE JUGEND Reutlingen ganze Kekse und Kekse, welchen ein Ausschnitt von ca. 23 Prozent fehlt. Durch den sichtbaren Unterschied wurde so vielen Passantinnen und Passanten deutlich, wie ungerecht die Lohnpolitik vieler Unternehmen in Deutschland ist.

„Ein hochentwickeltes Land wie Deutschland kann es sich nicht leisten, dass gut ausgebildete und kluge Arbeiterinnen wegen ihres Geschlechts diskriminiert werden. Es ist ein gleichstellungspolitisches Armutszeugnis, dass Frauen durchschnittlich 23 Prozent weniger Lohn erhalten als ihre männlichen Kollegen“, erklärt Imani Reiser, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Reutlingen.

Auch nach wie vor sind die Vorstandsposten der größten 200 Unternehmen Deutschlands nahezu ausschließlich mit Männern besetzt. Frauen nahmen nach Zahlen des DIW 2010 nur 3,2 Prozent der Vorstandssitze ein.

„Wir fordern die Einführung einer 50%-Quote für Vorstände und Aufsichtsräte. Die   Selbstverpflichtung, den Frauenanteil auf der Führungsebene zu erhöhen, gibt es bereits seit 2001. Es hat sich nichts getan. Die Selbstverpflichtung ist gescheitert. Deshalb muss jetzt eine gesetzliche Regelung her“, ergänzt Kim Lang, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Reutlingen.

Erfolgreiche Auftaktkette auf dem Marktplatz

Am Samstag den 26.02.2011 hat die Grüne Jugend Reutlingen in Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative Energiewende Reutlingen und der Jugendgruppe gegen Atomkraft und vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern für den Atomausstieg eine Auftaktmenschenkette für die große Menschenkette am 12.03.2011 von Stuttgart nach Neckarwestheim gestartet.  Mit mehr als 200 Menschen haben wir es geschafft den Marktplatz vollkommen zu umrunden.  Ein toller Erfolg, denn so haben wir gezeigt, dass der Protest gegen die Atomkraft mitten in der Bevölkerung lebendig ist. Wir machen weiter: Abschalten!

JU-Vorsitzender: „Türken ab an den Dönerstand!“

Erneut hat Lukas Felder, Vorsitzender der Jungen Union Ortsgruppe Lichtenstein, zugeschlagen. Nachdem die GRÜNE JUGEND Reutlingen bereits im September letzten Jahres Felder für eine rücksichtslose und gewaltverherrlichende öffentliche Aussage rügte, äußert sich selbiger nun an gleicher Stelle mit rassistischer Hetze über deutsche Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund.

In einem in Facebook diskutierten Artikel des Boulevard-Blattes „BILD“ über das angebliche Mobbing der an einer Berliner Schule unterrichtenden Frau von Thilo Sarrazin, äußert sich Lukas Felder am 09.01.2011 wie folgt:

„Türkische Elternvertreter? Solang sie deutsch können…aber soweit darf es nicht kommen, dass Ausländer kommen und Einheimische loswerden wollen! Was soll denn der scheiß? In dem Fall gehören ganz klar diese »Döner«-Elternvertreter weg…ab an den Dönerstand!“

Die GRÜNE JUGEND Reutlingen verurteilt diese Aussage als schwerwiegend rassistisch und fordert Lukas Felder persönlich sowie den Junge Union Kreisverband Reutlingen dazu auf, sich unverzüglich und deutlich von dieser Position zu distanzieren.

Imani Reiser, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Reutlingen, äußert sich dazu entsetzt: „Es ist unerträglich, wie Felder unbeholfen rassistischen Ressentiments erliegt. Als Vorsitzender einer demokratischen Jugendorganisation ist eine solche Äußerung nicht tragbar. Die Junge Union vor Ort muss daraus echte Konsequenzen ziehen. Eine demokratisch-freiheitliche Gesellschaft kann solches Gedankengut nicht tolerieren. Wo ist nur die politische Tugend der Jungen Union?«

„Es ist nicht unsere Aufgabe jede Äußerung eines JU-Vorsitzenden zu kommentieren«, fügt Imani Reiser hinzu, »eindeutiger Rassismus darf jedoch niemals unkommentiert bleiben – egal ob offline oder online. Auch das Internet ist ein öffentlicher Raum!“